Glossar · K
Keimlingsfäule
Auch bekannt als: Umfallen der Sämlinge
Die Keimlingsfäule ist eine Gruppe von Krankheiten junger Pflanzen, die durch verschiedene Pilze und pilzähnliche Organismen verursacht werden, unter anderem aus den Gattungen Pythium, Rhizoctonia und Fusarium. Die Samen können bereits vor dem Keimen verfaulen, und bei jungen Sämlingen verfärbt sich die Basis des Stängels dunkel und verjüngt sich, wodurch die Pflanze umkippt und abstirbt. Begünstigt wird die Erkrankung durch übermäßig feuchtes, kühles und schlecht belüftetes Substrat sowie eine hohe Pflanzdichte. Die Vorbeugung basiert auf sauberen Anzuchtbehältern, frischem, durchlässigem Substrat, mäßiger Bewässerung und guten Wachstumsbedingungen.