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Glossar · K

Kartoffelfäule

Auch bekannt als: Phytophthora-Fäule

Die Kartoffelfäule ist eine der gefährlichsten Krankheiten bei Tomaten und Kartoffeln. Ihr Erreger ist Phytophthora infestans – ein pilzähnlicher Organismus, der zu den Oomyceten gehört und kein echter Pilz ist. Die Krankheit verursacht schnell wachsende braune Flecken auf Blättern, Stängeln und Früchten, insbesondere bei kühlem und feuchtem Wetter. Zur Vorbeugung gehören eine gute Belüftung, das Vermeiden einer anhaltenden Feuchtigkeit der Blätter sowie das Entfernen von Selbstaussaat bei Tomaten und Kartoffeln. Stark befallene Pflanzen sollten vollständig entfernt werden; bei vereinzelten Befällen ist das gesamte befallene Gewebe herauszuschneiden, ohne Sporen zu verbreiten. Befallenes Pflanzenmaterial darf nicht auf einen gewöhnlichen Komposthaufen gegeben werden, und die verwendeten Werkzeuge müssen gereinigt werden. Pflanzenschutzmittel können einer Infektion vorbeugen oder das Fortschreiten der Krankheit eindämmen; es dürfen jedoch ausschließlich Präparate verwendet werden, die aktuell für Tomaten und den jeweiligen Anwender zugelassen sind, und zwar gemäß den Anweisungen auf dem Etikett.