Glossar · I
Integrierter Pflanzenschutz
Auch bekannt als: IORIPM
Der integrierte Pflanzenschutz ist eine Anbaumethode, bei der agrotechnische, biologische, mechanische und chemische Verfahren kombiniert werden. Pflanzenschutzmittel kommen erst dann zum Einsatz, wenn andere Methoden keine ausreichende Wirksamkeit gewährleisten. Ziel ist es, gesunde Pflanzen zu erhalten und dabei so wenig wie möglich in die Umwelt einzugreifen. Derzeit ist dies der grundlegende Ansatz des modernen Gartenbaus. In der Praxis bedeutet dies, die Pflanzen regelmäßig zu begutachten, das Problem richtig zu erkennen, zunächst mit nicht-chemischen Methoden zu beginnen und ein zugelassenes Mittel nur dann einzusetzen, wenn es notwendig ist und gemäß der Gebrauchsanweisung angewendet wird.