Die Feiertage stehen vor der Tür, daher ist es Zeit für den letzten Newsletter dieses Jahres. Entgegen den Absichten der Beamten von PIORiN und des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ist unser landwirtschaftlicher Betrieb weiterhin in Betrieb. Wir laden Sie herzlich zum Lesen ein – in diesem Newsletter behandeln wir folgende Themen:
- WEIHNACHTSGRÜSSE
- VERKAUFSVERBOT FÜR SAATGUT – AKTUALISIERUNG
- VEREIN
- KONFERENZ
- INTERVIEW
- ERSTES ONLINE-TREFFEN
1. WEIHNACHTSGRÜSSE Ich wünsche euch, liebe Landwirte und Gärtner, dass dieses Weihnachtsfest euch viel Glück, Freude und Erfolg bei eurer Arbeit beschert. Möge die magische Atmosphäre dieser Tage es euch ermöglichen, für einen Moment die alltäglichen Pflichten und Sorgen zu vergessen. Nehmt von uns unsere Hochachtung und unseren Dank für eure Mühen und euer Engagement entgegen. Frohe Weihnachten!
2. VERKAUFSVERBOT FÜR SAATGUT – AKTUALISIERUNG In diesem Thema tut sich nach wie vor am meisten. Der ursprüngliche Artikel wurde komplett überarbeitet: sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. Wir möchten die konkreten Vorteile hervorheben, die sich aus der Legalität des Handels mit natürlichem Saatgut – traditionellen Sorten – ergeben. Wir empfehlen euch dringend, den Artikel zu lesen! Die Veränderungen, für die wir kämpfen, werden sicherlich nicht nur ein oder zwei Wochen, sondern eher einige Jahre in Anspruch nehmen. Doch wie wir alle wissen – wir kämpfen für unsere unveräußerlichen landwirtschaftlichen Rechte. Für Dinge, die für unseren Anbau so grundlegend sind wie Wasser und Sonne. Seit unserem letzten Bericht zu diesem Thema ist bereits ein Monat vergangen. In dieser Zeit haben wir Politiker und Ministerien sowie Sprecher verschiedener staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen über die Situation der Erzeuger von Saatgut traditioneller Sorten informiert. Wir setzen uns weiterhin aktiv dafür ein, dieses Thema in den Fokus zu rücken, denn derzeit besteht unser größtes Problem darin, die Mainstream-Medien zu erreichen. Im neuen Jahr planen wir Treffen mit Politikern aus unserer Region und aus Zentralpolen. Außerdem beabsichtigen wir, eine Pressekonferenz im Sejm zu organisieren. Es passiert wirklich viel. Aber wir sind nur wenige – wenn du uns helfen kannst, tu es bitte; du hilfst damit allen Gärtnern, Landwirten und Kleingärtnern. Derzeit benötigen wir weiterhin: rechtliche Unterstützung bei der Erstellung von Schreiben, redaktionelle Hilfe bei der Erstellung neuer Artikel und Veröffentlichungen sowie Zugang zu jedem möglichen Journalisten. Wenn du in einem dieser Bereiche helfen kannst – schreib uns:
3. VEREIN Als Einzelperson bedeuten wir für die Behörden nichts. Das ist die Wahrheit, ja geradezu eine Binsenweisheit. Erst eine Rechtsform wie die eines Vereins ermöglicht es uns, als Gesprächspartner aufzutreten, und unsere Stimme kann besser gehört werden. Der vollständige Name unseres Vereins lautet: „Verein zum Schutz traditioneller Tomatensorten“. Als ersten Schritt haben wir ein Schreiben an das Landwirtschaftsministerium, die Landwirtschaftsminister sowie an mehrere Politiker gerichtet, in dem wir über die aktuelle Marktsituation informieren. Was genau in dieser Angelegenheit vor sich geht, erfahrt ihr auf der Website tradycyjne-pomidory.org:
4. KONFERENZ
Bereits morgen ab 10:00 Uhr beginnen die Vorträge im Rahmen einer Konferenz, die sich mit verschiedenen landwirtschaftlichen Themen befasst. Der Titel der Konferenz lautet „Praktiker über Permakultur und ökologische Siedlungsgestaltung“. Unser Vortrag findet um 18:00 Uhr statt. Das Konferenzprogramm und die Liste der eingeladenen Referenten finden Sie auf der Website:
5. INTERVIEW BEI NTV
Unser erstes Interview. Hören Sie doch mal rein:
6. ERSTES ONLINE-TREFFEN Wir planen, unsere Aktivitäten in den Medien und im Fernsehen auszuweiten. Bereits Anfang nächsten Jahres planen wir ein Online-Treffen, bei dem wir viele interessante Themen rund um den Gemüseanbau, Natursaatgut sowie die Probleme von Landwirten und Gärtnern beim Verkauf und Tausch von Saatgut ansprechen werden. Weitere Informationen dazu gibt es etwa am 2. oder 3. Januar, das Treffen selbst findet am ersten Wochenende des Jahres 2023 statt.